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Bodegas Leceranas liegt südlich von Zaragossa in der Bajo Aragón, einer der sechs Subzonen in Aragonien, aus der Weine mit der Bezeichnung Vino de la Tierra stammen. Die Weinberge der einzelnen Subzonen liegen nicht höher als 600 Meter und haben sich ähnelnde geologische und klimatische Voraussetzungen. Es handelt sich um kalk- und lehmhaltige Böden, reich an Mineralien und einem sehr hohen Anteil von Pottasche (Kaliumkarbonat). Geringer Niederschlag sorgt für eine nahezu wüstenähnliche Situation. Große Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht sorgen indes für eine optimale Reifung der Trauben. Die Hauptrebsorte der Region ist Garnacha.
Eine deutlich nachlassende Bevölkerungszahl in der Region Bajo Aragón in den Jahren zuvor hatte dazu geführt, dass Bodegas Leceranas um das Jahr 2005 kaum noch Wein produzierte. Das änderte sich, als sich drei enthusiastische Weinliebhaber darüber unterhielten, wo die besten Garnacha-Reben zu finden seien. So kam es, dass es Ricardo Mosteo, Alfonso Mort und den Schweden Henrik Heikel nach Zaragossa verschlug, wo sie auf dem Anwesen von Bodegas Leceranas Garnacha-Reben mit einem Durchschnittsalter von 70-80 Jahren vorfanden. Die Betontanks, die vormals zum Ausbau der Weine genutzt wurden, standen, als das Trio eintraf, größtenteils leer. In den glorreichen Tagen der Region wurden darin bis zu 5 Millonen Liter Wein produziert. Obwohl ungenutzt, waren diese Tanks dank der - unentgeltlichen - Arbeit der Dorfbewohner allerdings in perfektem Zustand. 2006 ließen sich Ricardo, Henrik und Alfonso daher auf das Abenteuer ein, einen Wein aus der im Bajo Aragón heimischen Rebsorte Garnacha Peluda auszubauen, und damit begann die Renaissance der Bodega Leceranas. Gerade einmal zwei Betontanks mit 20.000 Litern waren es, als der erste Jahrgang des neuen Weins abgefüllt wurde. Heute produziert man 200.000 Flaschen des ‘Wüstenweins’ - so nennen die Inhaber den Evohé nicht ganz grundlos. Dieses Projekt wäre jedoch nicht möglich gewesen ohne die Hilfe und das Know-how des renommierten Weinmachers Joan Mila, der sich auch um den Ausbau der Weine von Bodegas Sierra de Guara in der D.O. Somontano kümmert.
Auf der Suche nach den besten Garnacha-Reben verschlug es die drei Weinenthusiasten Ricardo Mosteo, Alfonso Mort und der Schwede Henrik Heikel nach Zaragossa.
Die Böden sind kalk- und lehmhaltig, reich an Mineralien und einem sehr hohen Anteil von Pottasche. Der Niederschlag ist so gering, dass die Region nahezu wüstenähnlich ist.