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Home » Weinland Spanien » Portrait von Bodegas Martinez Lacuesta

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      30 Jahre Rioja-Weinspezialist

Martinez Lacuesta, D.O.Ca. Rioja


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Bodega-Urgestein: "Bodegas Centenario"

Martinez Lacuesta gehört zum Bodega-Urgestein der Rioja. Gegründet im Jahre 1895, tummelt sich das Unternehmen - zusammen mit Riscal, Murrieta, Rioja Alta, CVNE und López de Heredia - im illustren Club der "Bodegas Centenarias", jener Bodegas also, die bereits seit mehr als 100 Jahren hochwertigen Rioja-Wein herstellen. Dass dem so ist, verdanken wir Félix Martínez Lacuesta und seinen Brüdern. Sie waren es, die im besagten Jahr in Haro eine Kellerei ins Leben riefen, deren Geschicke auch heute noch vollständig in familiären Händen liegen. Es ist mittlerweile die dritte Lacuesta-Generation am Werke und auch die vierte Generation schnuppert, so hieß es, schon ausgiebig Weinbergduft und Bodega-Luft.

Rasante Expansion

Der ausgeprägte Unternehmergeist der Familie lässt sich gut daran ermessen, dass sich die Kellerei schon sechs Jahre nach Gründung nach neuen Räumlichkeiten umsehen musste, weil die ursprünglichen zu klein geworden waren. Zwei Jahre später, 1904, eröffnete einer der Brüder von Félix Martínez Lacuesta, José Crescencio, eine Dependance in Madrid. Etwa zur gleichen Zeit bemühte sich Emiliano, ein weiterer der Lacuesta-Brüder, erfolgreich darum, geschäftliche Kontakte in Übersee zu knüpfen. 1907, nach elf Südamerika-Reisen und Verkostungen in 30 Ländern, hatte er Geschäftspartner in den USA, Kolumbien, Kuba und Argentinien gewonnen. Als Don Félix, der in der Zwischenzeit u.a. erster Präsident der Nationalen Vereinigung der Weinmacher geworden war und daneben auch politische Ämter bekleidet hatte, 1922 starb, waren der Stadt Haro seine Verdienste so wertvoll, dass sie ihm zu Ehren wenige Jahre später ein Denkmal in den La Vega-Gärten der Stadt aufstellte.

La Primera Generatión - Die 1. Generation

historisches Bild

 

Eine Kellerei für die Zukunft

Während man Don Félix’ Büste auch heute noch in den La Vega-Gärten bewundern kann, hat sich seine Kellerei in der Zwischenzeit auf Wanderschaft begeben; was damit zu tun hat, dass auch der dritten Lacuesta-Generation der unternehmerische Geist keineswegs abhanden gekommen ist. Letzterer ist - insbesondere in Gestalt von Don Luis Martinez Lacuesta - dafür verantwortlich, dass die Bodega seit 2009 im Süden Haros über neue Kellereigebäude verfügt, die sich auf der Höhe der Zeit befinden. Um das würdigen zu können, muss man allerdings auch einen Blick in die Tiefe werfen, denn alles, was der Weinherstellung dient, befindet sich unter der Erde. Dass dabei modernste Ausrüstung und Technik zur Anwendung kommt, versteht sich. Traditionell geht es demgegenüber beim Barrique-Ausbau zu: Auf 6000 Quadratmetern ruht der Wein in 7000 Barriques, die zu 90% aus amerikanischer und zu 10% aus französischer Eiche bestehen. Im Parterrebereich findet man neben den Verwaltungsräumen noch ein hervorragendes Restaurant (für Mitglieder und mit Anmeldung), Empfangs- und Verkostungsräume sowie ein - sehenswertes - Firmenmuseum nebst angeschlossenem Verkaufsraum. Martínez Lacuesta ist also in jeder Beziehung dafür gerüstet, auch weiterhin hervorragende Weine herzustellen, die dem Ruf der Rioja mehr als nur gerecht werden.

 

 

Dankeschreiben von der Kubanischen Botschaft

 

historisches Bild von Martinez Lacuesta

Das historische Foto zeigt, wie die Fruchtschicht (der sog. Sombrero), die sich gebildet hat, durchstochen wird. Bis zum heutigen Tag wird diese anstrengende Arbeit bei Martinez Lacuesta manuell gemacht. Für ein Barrique benötigt man dafür eine Stunde, im Gegensatz zu den wenigen Minuten, die eine elektrische Pumpe benötigt.

Weinberg von Martinez Lacuesta

 

Wie ein Wermut entsteht
In der Bodega Lacuesta ist es mittlerweile zur Gepflogenheit geworden, einen eigenen Wermut zu produzieren. Selbstverständlich verwendet die Kellerei ihre eigene, achtsam gehütete Rezeptur zur Erzeugung dieses aromatisierten Weines. Um Wermut herzustellen, mazerieren zunächst verschiedene aromatische Pflanzen und Kräuter (z.B. Strand-Beifuß, Koriander, Bitterorange, Oregano, Holunder, Bohnenkraut, Zimt, Fenchel, rotes Sandelholz, Muskat, Vanille usw.) mit einer Basis aus Weißwein und Alkohol. Die Zutaten dieser kalten Mazeration werden über 15 Tage beständig bewegt, um die bestmögliche Vermischung von Wein, Alkohol, Pflanzen und Kräutern zu erzielen. Das Resultat dieses Prozesses nennt man "Conzia"; es reift im Anschluss für drei Jahre in Fässern aus amerikanischer Eiche. Das Kräuterextrakt aus solchen Verfahren ist hochkonzentriert und aromatisch. Um daraus Wermut zu erzeugen, wird es in eine Mischung aus Weißwein, Weinbrand, Zitronensäure, Zucker und (der Farbe wegen) Karamell gegeben. Dieser Blend wird über das traditionelle Herstellungsverfahren hinaus noch weitere sieben Monate in neuen Fässern aus französischer Allier-Eiche gelagert. Der so erzeugte Wermut hat nach seiner jüngsten Wiederentdeckung - nicht zuletzt durch seine beständige Qualität - eine sagenhafte Nachfrage ausgelöst.

 

 

Bodegas Martinez Lacuesta

 

 

 

Der heutige Inhaber mit seiner Mitarbeiterin

Don Luis Martinez Lacuesta gehört zur 3. Generation der Familie, hier im Bild mit seiner Mitarbeiterin Marta Martin.

 

Luis Martinez Lacuesta Senior

Die 2. Generation: Luis Martinez Lacuesta Senior, der Vater des heutigen Besitzers.

 

Die jetztige Generation

Die 3. Generation: Luis Martinez Lacuesta

 

Alte Werbung von Bodegas Martinez Lacuesta

Alte Art Deco Werbung

 

Ernte bei Bodegas Martinez Lacuesta

Ernte bei Martinez Lacuesta in der Rioja

 

Wermut von Martinez Lacuesta