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Bodegas Martúe, D.O. Pago de la Guardia


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D.O. Pago Campo de La Guardia

Erst im August 2009 wurde Bodegas Martúe der Status einer D.O. Pago zuerkannt. Nach dem neuen spanischen Weingesetz aus dem Jahre 2003 ist dies die höchstmögliche Stufe der Herkunftsbezeichnungen. Der D.O. Pago-Status wird nur an einzelne Weingüter mit allerhöchster Qualität vergeben und entspricht dem französichen Grand Cru. Neben Bodegas Martúe, deren Herkunftsbezeichnung nun ‘D.O. Pago Campo de La Guardia’ lautet, dürfen lediglich acht weitere spanische Weingüter den Pago-Status führen. Der Erfolg von Bodegas Martúe ist im wesentlichen Fausto Gonzáles weitblickendem und geduldigem Vorgehen geschuldet.

Die Geduld des Señor Fausto Gonzáleszum Seitenanfang

20 lange Jahre hat der Mann seine Weinreben gehegt und gepflegt, nur um ihnen im Herbst stets aufs Neue den Korb zu gegeben. In doppeltem Sinne, denn geerntet hat er sie zwar, aber passiert ist nix: er hat keinen Wein aus ihnen hergestellt. Und das aus freiem Willen und gutem Grunde. Als nämlich der Inhaber von Bodegas Martúe - um selbigen handelt es sich hier - Anfang der 80er Jahre damit begann, auf dem von seinem Vater ererbten Grundstück nahe La Guardia Weinreben anzupflanzen, tat er dies von vornherein mit dem Ziel, die Grundlagen für eine der besten Weinkellerein Spaniens zu schaffen. Wer aber herausragenden Wein herstellen will, dem ist mit neugepflanzten Rebstöcken nicht gedient.

Die Gründung von Bodegas Martúezum Seitenanfang

Also folgten 20 Jahre kontinuierlicher und intensiver Arbeit: Land wurde hinzugekauft, neue Pflanzungen wurden angelegt, der Bau eines neuen Kellereigebäudes wurde begonnen - das Lesegut jedoch wurde an andere, weniger ambitionierte Kellereien verkauft. Solange, bis die Weinreben das nötige Alter erreicht hatten, um großen Wein aus ihnen zu erzeugen. Zur Jahrtausendwende wurde Bodegas Martúe offiziell gegründet, 2002 das mit allen technischen Finessen ausgerüstete Kellereigebäude fertiggestellt und im selben Jahr der erste Jahrgang vermarktet. Der verantwortliche Weinmacher bei Bodegas Martúe ist übrigens Ignacio de Miguel, dessen exzellenter Ruf über Spaniens Grenzen hinausreicht: Das wichtigste französische Handelsmagazin, ‘La Revue du Vin de France’ kürte in kürzlich zur ‘Weindiva’, während das spanische Feinschmeckermagazin ‘Sibaritas’ ihn im Jahre 2005 gar zur ‘Persönlichkeit des Jahres’ ausrief.

Auf der Finca Martúe wird gern gekocht!

Rustikal und einfach ist das Rezept: Guiso de Ternero y Patatas, ein Eintopf mit Rindfleisch und Kartoffeln. Die spanische Nuance bekommt das Gericht durch den Safran.

Zutaten für 4 Personen:
- 1/4 Tasse Olivenöl Extra Nativ von Bodegas Viña Ijalba
- je 2 große grüne und rote Paprikaschoten
- auf Wunsch etwas scharfe rote Paprikaschoten kleingehackt
- 1 mittelgroße Gemüsezwiebel, 6 große Knoblauchzehen
- 1 kg Rindfleisch ohne Knochen zum Schmoren
- 500 - 750 gr. Kartoffeln - festkochend
- Meersalz und frischer Pfeffer, Nelke 1/4 TL und 1 Lorbeerblatt
- Safran 1 Tasse trockener Weißwein

Zubereitung:
Paprikaschoten entkernen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken. Das Fleisch parieren und in nicht zu kleine Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und in größere Stücke schneiden. Gewürzmischung aus ausreichend Salz und frisch gemahlenem Pfeffer, und Nelke (ebenfalls frisch gemahlen). Echter Safran in einem Mörser zerreiben und mit dem Wein auflösen.
Jetzt der Reihe nach in einem Schmortopf zuerst das Olivenöl geben, dann die Paprika, danach die Zwiebeln und das Fleisch zum Schluss. Die Gewürzmischung zugeben, sowie das Lorbeerblatt. Mit dem Wein und Safran ablöschen, genug Wasser zufügen um das Fleisch abzudecken, aufkochen danach die Hitze reduzieren und zwei Stunden schmoren bis das Fleisch sehr zart ist. Mit einer geriebenen Kartoffel kann die Brühe gebunden werden. Die Zutaten sollten von bester Qualität sein. Sofort Servieren - genießen Sie dazu jeden der Martúe-Weine.


 

Bodegas Martúe bei Nacht

 

 

Bodegas Martúe Logo

 

 

Die Familie

Die Familie: Señor Fausto Gonzáles mit seiner Frau Marta und den drei Kindern, sowie stehend rechts, Julian der Bruder von Marta. Der Name der Kellerei ist eine liebevolle Abwandlung des Namens Marta, eine Homage des Besitzers an seine Frau.

 

Ein Lammbraten der auf der Finca Martúe zubereitet wurde

Auf der Finca Martúe wird gern gekocht.

 

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