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Der Weinbau am Fuße der Obarenes-Berge hat eine weit zurückreichende Tradition. Was die Hacienda Ternero betrifft, das Anwesen, das heutzutage die Heimat von Viñedos del Ternero ist, so reicht diese Tradition bis ins 11. Jahrhundert zurück, wo schon damals Mönche ihre Finger im Spiel hatten. Eigner des etwa 250 Hektar großen Anwesens war vom 12. bis zum 19. Jahrhundert das nahegelegene Zisterzienserkloster Santa Maria de Herrera y la granja Ternero, das diesen Besitz einer Schenkung des kastilischen Königs Alfons VIII verdankte. Ein Vorgänger dieses Herrschers ist übrigens dafür verantwortlich, dass die Hacienda Ternero bis heute eine Enklave ist, denn sie liegt geographisch zwar in der Rioja, gehört aber verwaltungspolitisch zur autonomen Region Kastilien-León. Viñedos del Ternero ist deshalb ein Unikum: es handelt sich um die einzige Kellerei aus Kastilien-León, die ihre Weine unter der Herkunftsbezeichnung D.O.Ca Rioja vermarkten darf.
Aber damit nicht genug der Besonderheiten: Während andernorts in Spanien der Baumbestand im Laufe der Jahrhunderte durch Rodungen massiv gelitten hat, werden die Weinberge von Hacienda Ternero wie ein Amphitheater von einer geschlossenen Waldfläche umrahmt. Dadurch herrscht ein einzigartiges, den angepflanzten Rebsorten Tempranillo, Garnacha, Mazuelo und Viura außerordentlich zuträgliches Mikroklima. Auch der Baumbestand selbst ist außergewöhnlich, denn man findet etwas, was man in Spanien sonst nur in unmittelbarer Nähe des Mittelmeeres antrifft: Fichten, beziehungsweise ‘Piceas’. Auch dafür tragen Mönche die Verantwortung. Genauer gesagt klerikale Plauder- und Wanderlaune, denn es waren reiselustige Mönche, die auf ihren Wanderungen nicht nur den regen geistigen Austausch mit ihren weit verstreuten Mitbrüdern suchten, sondern sich bei dieser Gelegenheit auch noch als ‘Samenräuber’ betätigten. So kultivierten sie z.B. Orangen aus Brasilien, Kastanien aus Indien und eben auch die heute noch dominierende Picea.
Inspiriert durch den Umstand, dass die 60 ha bester Rebfläche in der Rioja Alta zwischen Pinienwäldern, Steineichen und Fichten liegen, hat man einen Fichtenzweig als Logo für Viñedos del Ternero auserkoren. Formschön und geschichtsträchtig ziert die ‘Picea abies’ bzw. die ‘spanische Fichte’ die Flaschen, weiß aber auch den Charakter des Inhalts nachhaltig zu prägen. So finden sich in den Aromen der Weine beispielsweise Anklänge von ätherischen Ölen, die geübte Nasen an Minze erinnert haben wollen. Die sonnigen Weinberge profitieren indes nicht nur von Wäldern, die nebenbei noch als idealer Windschutz fungieren; hinzu kommen hervorragende Kalk- und Sandsteinböden, wobei der Ursprung der letzteren in das Tertiär zurückreicht. Insgesamt beste Voraussetzungen für charaktervolle, großartige Weine von höchster Güte.
Die einsam gelegene Hacienda Ternero am Fuße der majestätischen Obarenes-Berge, hat eine weitreichende Tradition die in das 11. Jahrhundert zurückreicht. Ehemals war Ternero ein Kloster und schon
die Klosterbrüder betrieben Weinbau und botanische Studien.
Mit ihrem Know how gewann die Weinmacherin Ana Blanco Alonso schon viel Anerkennung. 2009 gewann sie in Monaco auf der ‘Women and Wines of the World’ sogar den Diamant Preis!
Ana Blanco hat einen starken heimatlichen Bezug zu Viñedos del Ternero, sie wurde in der kleinen Kapelle der Finca getauft.














